Danke, liebe Ronja!

Danke, liebe Ronja!

Danke, liebe Ronja!

Liebe Ronja, unser Vorstand und die gesamte SARIAS Stiftung hat sich sehr über Deinen Brief gefreut. Genau diese Rückmeldungen motivieren uns noch mehr Märchenbücher entstehen zu lassen und noch mehr Kindern mit unseren Büchern eine Freude zu machen. Dein Bild erhält einen Ehrenplatz in unserem Büro und erinnert uns nun jeden Tag an all die Kinder, die gerne Märchen lesen und vorgelesen bekommen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dir für Deine Post.

Online Premiere von „Pinocchios Abenteuer“

Online Premiere von „Pinocchios Abenteuer“

Copyright: Gianmarco Bresadola

Online-Premiere von „Pinocchios Abenteuer“

Auch zu Beginn des Jahres 2021 waren die Opernhäuser in Berlin geschlossen. Schweren Herzens musste deshalb die Staatsoper Unter den Linden die Premiere von „Pinocchios Abenteuer“ vor Publikum absagen. Aber: nicht alle Vorbereitung soll umsonst gewesen sein und deshalb entschloss sich die Staatsoper, die Produktion trotz allem auf die Bühne zu bringen. Mit Unterstützung der SARIAS Stiftung konnte ein professioneller Stream erstellt werden. 

In einem spannenden Zusammenwirken aus Musik, Szene und Puppenspiel wird Pinocchios abenteuerliche Reise in 60 Minuten für Kinder ab 6 Jahren erzählt. Die Operndarbietung war einen Monat lang im Internet zu sehen. Wir wünschen der Staatsoper und uns allen, dass diese eindrucksvolle Produktion auch bald wieder live auf der Bühne mit ZuschauerInnen zu sehen sein wird!

Copyright: Gianmarco Bresadola

Wer kennt sie nicht? Die Geschichte von Pinocchio, dessen Nase beim Lügen in die Länge wächst…

Auf seinem Weg von der belebten Holzpuppe aus Fleisch und Blut muss Pinocchio zahlreiche Abenteuer überstehen, bei denen er seinen Mut beweist und zu seinem Vater, dem Holzschnitzer Gepetto, hält. Dabei muss er sich gegen einige gefährliche Gestalten wie den gierigen Fuchs und Kater, zwielichtige Zirkusdirektoren und sogar einen riesigen Walfisch zur Wehr setzen.

Copyright: Gianmarco Bresadola

Auf die harte Tour erfährt Pinocchio, dass seine Nase bei übermäßigem Lügen unpraktischerweise in die Länge wächst und was für böse Folgen Bequemlichkeit, Schuleschwänzen und ein Aufenthalt im paradiesisch scheinenden Land des Nichtstuns haben können. Immer auf seiner Seite ist die geheimnisvolle Fee mit den dunkelblauen Haaren, die ihn wiederholt rettet und schließlich zu seinem längst verloren geglaubten Vater zurückbringt.

Copyright: Gianmarco Bresadola

Die Kinderoper „Pinocchios Abenteuer“ wurde 2015 von der italienischen Komponistin Lucia Ronchetti erschaffen, dabei hielt sich die Künstlerin textlich eng an die ursprüngliche Fassung des Kinderbuch-Klassikers von Carlo Collodi. Das Werk wurde an der Staatsoper Unter den Linden erstmalig in deutscher Sprache aufgeführt.

Sopranistin Sarah Aristidou verkörpert die hölzerne Hauptfigur des Pinocchio, fünf Instrumentalistinnen und Instrumentalisten der Staatskapelle Berlin schlüpfen in die zahlreichen Nebenfiguren der Geschichte.

„Yéil, der mutige Rabe“

„Yéil, der mutige Rabe“

„Yéil, der mutige Rabe“

Mit unserem neuen Märchen reisen wir nach Alaska – genauer gesagt zu einem der indianischen Ureinwohnerstämme im Südosten des Landes. Wir tauchen ein in eine fantastische Geschichte, die uns von der Entstehung der Welt durch Licht und Wärme erzählt.

Als Alaska im Jahr 1867 von den USA käuflich erworben wurde, war das Land schon seit vielen tausend Jahren besiedelt. Wie zahlreiche andere indianische Stämme war auch das Volk der Tlingit dort sesshaft geworden, es gehört zu den Ureinwohnern des südöstlichen Alaska. 

Die Umgebung bot reichlich Ressourcen und die Tlingit nutzten die umliegenden Gewässer für ihre Nahrung und zum Transport von vielen Gütern. Sie lebten überwiegend vom Fischfang und bauten aus dem reichlich vorhandenen Holz lange Kanus. 

Circa 10.000 Tlingit leben noch heute in den Küstengebieten des südöstlichen Alaska und in der kanadischen Provinz British-Kolumbien.

Unsere Geschichte hat den Titel „Yéil, der mutige Rabe“. In der Mythologie der Tlingit spielt der Rabe eine wichtige Rolle: entweder ist er selbst der Schöpfer der Welt oder spielt bei der Schöpfung eine große Rolle. In vielen Mythen erscheint der Rabe in mehreren Gestalten, auch in unserer Geschichte kann er sich verwandeln.

Als Junge wächst der mutige Rabe Yéil bei seinem Großvater, dem Flussgott, auf. Der alte Mann besitzt viele Schätze, drei davon hält er streng geheim. In den Schatztruhen befinden sich die Sonne, der Mond und die Sterne und – die Erde. 

Nichts wünscht sich Yéil mehr, als diese Schätze sehen zu dürfen…Als der Flussgott sich nach vielem Bitten und Betteln endlich erweichen lässt und die Schatztruhen einen Spalt breit öffnet, ist Yéil begeistert. Zum ersten Mal erfährt er das Gefühl und den Zauber von Licht und Wärme. 

Von da an ist er nicht mehr zu halten: er befreit die Schätze aus ihren Truhen. Dafür wird er vom wütenden Großvater verstoßen; er packt ihn und schleudert ihn in die Tiefen des Weltalls.

Aber wie geht es jetzt, wo sie frei sind, mit den Schätzen weiter? Und der Großvater? Nach vielen Jahren macht sich der Flussgott auf die Suche nach seinem mutigen Enkel Yéil …

Der Künstler Ceyhun Şen war fasziniert von der Eigenart dieser „weltumspannenden“ Geschichte und illustriert sie gegenwärtig für unser nächstes Bilderbuch. Die Skizzen und die farbige Illustration, die Sie hier sehen, hat er uns als ersten Eindruck zukommen lassen. 

Lernen ist lesen

Lernen ist lesen

Lernen ist lesen 

Die vielen Vorteile des Lesens und Vorlesens für Kinder sind bekannt: von Konzentrationssteigerung bis zu besserem Textverständnis. Lernen bedeutet lesen, Lesen verbindet und Lesen befriedigt die Neugierde, Abenteuerlust und Wissbegierde von Kindern. Sie können in die spannende Welt der Geschichten abtauchen und unbekannte Welten entdecken. Oder sie können Antworten auf ihre Fragen finden indem sie etwas nachschlagen. Damit den Kindern nicht nur die Pflicht am Lesen, sondern eben auch die Lust vermittelt werden kann bedarf es interessanter, altersgerechter Literatur. Die SARIAS Stiftung möchte Anreize zum Lesen schaffen und möglichst vielen Kindern die Möglichkeit geben Literatur zu erleben. 

Der Mehmet Akif Ersoy Mittelschule in Şanlıurfa im Südosten der Türkei fehlte es an Büchern für ihre 1110 Schülerinnen und Schüler, weshalb die SARIAS Stiftung von insgesamt 189 verschiedenen Büchern jeweils 5 Exemplare gespendet hat. Darunter waren sowohl Werke türkischer Literatur wie Dede Korkut, Kaşağı und 87 Oğuz als auch internationale Werke wie Der Kleine Prinz, Die Möwe Jonathan, Andersens Märchen, Pinocchio und Tom Sawyer. Die kleine Bibliothek der Mehmet Akif Ersoy Mitteschule kann nun zu wachsen beginnen und für jede Schülerin und jeden Schüler ist etwas zum Lesen dabei.