Lernen ist lesen

Lernen ist lesen

Lernen ist lesen 

Die vielen Vorteile des Lesens und Vorlesens für Kinder sind bekannt: von Konzentrationssteigerung bis zu besserem Textverständnis. Lernen bedeutet lesen, Lesen verbindet und Lesen befriedigt die Neugierde, Abenteuerlust und Wissbegierde von Kindern. Sie können in die spannende Welt der Geschichten abtauchen und unbekannte Welten entdecken. Oder sie können Antworten auf ihre Fragen finden indem sie etwas nachschlagen. Damit den Kindern nicht nur die Pflicht am Lesen, sondern eben auch die Lust vermittelt werden kann bedarf es interessanter, altersgerechter Literatur. Die SARIAS Stiftung möchte Anreize zum Lesen schaffen und möglichst vielen Kindern die Möglichkeit geben Literatur zu erleben. 

Der Mehmet Akif Ersoy Mittelschule in Şanlıurfa im Südosten der Türkei fehlte es an Büchern für ihre 1110 Schülerinnen und Schüler, weshalb die SARIAS Stiftung von insgesamt 189 verschiedenen Büchern jeweils 5 Exemplare gespendet hat. Darunter waren sowohl Werke türkischer Literatur wie Dede Korkut, Kaşağı und 87 Oğuz als auch internationale Werke wie Der Kleine Prinz, Die Möwe Jonathan, Andersens Märchen, Pinocchio und Tom Sawyer. Die kleine Bibliothek der Mehmet Akif Ersoy Mitteschule kann nun zu wachsen beginnen und für jede Schülerin und jeden Schüler ist etwas zum Lesen dabei. 

Online Premiere von „Pinocchios Abenteuer“

Online Premiere von „Pinocchios Abenteuer“

Copyright: Gianmarco Bresadola

Online Premiere von „Pinocchios Abenteuer“

Die Opernhäuser sind geschlossen. Schweren Herzens musste deshalb die Staatsoper Unter den Linden die Premiere von „Pinocchios Abenteuer“ vor Publikum absagen. Aber: nicht alle Vorbereitung soll umsonst gewesen sein und deshalb entschloss sich die Staatsoper, die Produktion trotz allem auf die Bühne zu bringen. Mit Unterstützung der SARIAS Stiftung konnte ein professioneller Stream erstellt werden, darüber freuen wir uns sehr! 

In einem spannenden Zusammenwirken aus Musik, Szene und Puppenspiel wird Pinocchios abenteuerliche Reise in 60 Minuten für Kinder ab 6 Jahren erzählt.

Unter dem folgenden Link ist das Video abrufbar:

https://youtu.be/r-YF61MUr00

Copyright: Gianmarco Bresadola

Wer kennt sie nicht? Die Geschichte von Pinocchio, dessen Nase beim Lügen in die Länge wächst…

Auf seinem Weg von der belebten Holzpuppe aus Fleisch und Blut muss Pinocchio zahlreiche Abenteuer überstehen, bei denen er seinen Mut beweist und zu seinem Vater, dem Holzschnitzer Gepetto, hält. Dabei muss er sich gegen einige gefährliche Gestalten wie den gierigen Fuchs und Kater, zwielichtige Zirkusdirektoren und sogar einen riesigen Walfisch zur Wehr setzen.

Auf die harte Tour erfährt Pinocchio, dass seine Nase bei übermäßigem Lügen unpraktischerweise in die Länge wächst und was für böse Folgen Bequemlichkeit, Schuleschwänzen und ein Aufenthalt im paradiesisch scheinenden Land des Nichtstuns haben können. Immer auf seiner Seite ist die geheimnisvolle Fee mit den dunkelblauen Haaren, die ihn wiederholt rettet und schließlich zu seinem längst verloren geglaubten Vater zurückbringt.

Pinocchios Abenteuer“ wurde 2015 von der italienischen Komponistin Lucia Ronchetti als „Instrumentale Komödie“ erschaffen, dabei hielt sich die Künstlerin textlich eng an die ursprüngliche Fassung des Kinderbuch-Klassikers von Carlo Collodi. Das Werk wird an der Staatsoper Unter den Linden erstmalig in deutscher Sprache aufgeführt.

Sopranistin Sarah Aristidou verkörpert die hölzerne Hauptfigur, fünf Instrumentalistinnen und Instrumentalisten der Staatskapelle Berlin schlüpfen in die zahlreichen Nebenfiguren der Geschichte.

Copyright: Gianmarco Bresadola

Auf seinem Weg von der belebten Holzpuppe zum echten Jungen aus Fleisch und Blut muss Pinocchio zahlreiche Abenteuer überstehen: Kaum wurde er von seinem Vater Geppetto aus einem Stück Holz geschnitzt, muss er die Zurechtweisungen der sprechenden Grille erdulden und soll zur Schule gehen. Stattdessen lässt sich Pinocchio ablenken und besucht einen Wanderzirkus mit Marionetten. Dort kann er den gefährlichen Feuerschlucker besänftigen und erhält von ihm schließlich sogar fünf Goldmünzen. Fuchs und Kater wollen ihm seinen neuen Reichtum abnehmen und locken ihn zu einem angeblichen Wunderfeld, wo das Geld wachsen und sich vermehren soll. Im Wald trifft Pinocchio die geheimnisvolle Fee mit den blauen Haaren. Der erste Überfall von Fuchs und Kater schlägt fehl, indem die Fee ihren Hund Medoro Pinocchio retten lässt und der leblosen Puppe eine Medizin verabreicht. Pinocchio findet Fuchs und Kater wieder, fällt aber erneut auf ihre Geschichte herein. So verliert er im Wunderfeld seine Münzen. 

Copyright: Gianmarco Bresadola

Wieder am Haus der Fee erfährt Pinocchio vom Tod seiner Beschützerin. Er verspricht erschüttert, ein braver Junge zu werden. Zwei Tauben bringen Pinocchio ans Meer, wo Geppetto in einem Boot nach seinem Sohn sucht und Gefahr läuft, von einem riesigen Wal gefressen zu werden. Der Delfin warnt Pinocchio. Er will seinen Vater trotzdem retten, landet aber auf einer Insel, wo ihm Kinder vom Spielzeugland erzählen. Dort gibt es keine Schulen und immer Ferien. Nach sechs Monaten im Spielzeugland verwandelt sich Pinocchio allerdings in einen Esel und muss in einem Zirkus Kunststücke aufführen. Als er sich verletzt, will man den nutzlosen Esel im Meer ertränken. Im Wasser wird Pinocchio wieder zu sich selbst, aber sogleich vom Wal verspeist. Im Bauch des Tieres findet er seinen Vater Geppetto wieder. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht und der Heimweg. Damit hat Pinocchio seinen Mut und seine Treue bewiesen: Eines Tages wacht er als echter Junge auf und findet einen Brief von seiner Fee, die ihm seine Münzen zurückgibt. 

„Märchen der Welt“: unsere Buchreihe wächst…

„Märchen der Welt“: unsere Buchreihe wächst…

„Märchen der Welt“: unsere Buchreihe wächst…

Auch der dritte Band unserer Bilderbuchreihe „Märchen der Welt“ ist jetzt fertig! 

Nach der Geschichte aus China haben wir noch ein bisschen länger im fernen Osten verweilt und sind nach Japan „gereist“. 

Das Land der aufgehenden Sonne birgt einen reichen Märchenschatz, der jahrhundertelang mündlich von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat Yanagita Kunio (1875-1962), der erste Volkskundler Japans, zahlreiche Märchen im ganzen Land gesammelt und aufgeschrieben. Aus seiner Sammlung von japanischen Volksmärchen stammt unser Märchen „Die Sonne weiß alles“ in einer märchenpädagogisch begleiteten Bearbeitung für Kinder.

Die selbstgefälligen Maulwürfe sind unzufrieden, weil das Licht der Sonne sie blendet. Großspurig nehmen sie den Kampf gegen die Sonne auf, um sie vom Strahlen und Scheinen abzuhalten und hecken einen Plan aus… Einer von ihnen soll die Sonne abschießen!  Aber die Maulwürfe haben die Rechnung ohne die Frösche gemacht. Die nämlich erkennen die große Gefahr für sich, ihre Kinder und alles Leben auf der Erde. Werden sie es schaffen, die Sonne rechtzeitig zu warnen?

Die Berliner Illustratorin Anne Hofmann hat dieses witzige Märchen durch ihre strahlenden Illustrationen für uns zum Leben erweckt.

Das Märchenbilderbuch kann ab sofort bei der SARIAS Stiftung kostenlos bezogen werden. Bei Interesse genügt eine kurze Mail an info@sarias-stiftung.org und wir senden Ihnen ein Exemplar per Post zu. Sollten Sie Interesse an mehreren Exemplaren, beispielsweise für eine Schulklasse, haben, kontaktieren Sie uns gerne und wir können einen Termin zur Abholung vereinbaren.

Kinderschuhe für Şanlıurfa

Kinderschuhe für Şanlıurfa

Kinderschuhe für Şanlıurfa

Mit Stand 31. Dezember 2019 beträgt die Einwohnerzahl der Türkei 83.154.997, davon machen Kinder zwischen 0 und 14 Jahren einen Anteil in Höhe von 24,29 % aus und bilden damit einen großen und wichtigen Teil der türkischen Bevölkerung. Sie sind die Zukunft. Kinderrechte zu wahren ist unser aller Aufgabe, denn jedes Kind hat das gleiche Recht auf Gleichbehandlung, Gesundheit, gesellschaftliche Beteiligung, gute Lebens- und Entwicklungschancen u.v.m. 

In der Türkei lebt die höchste Anzahl an Kindern in den ländlichen Gebieten und somit näher an der Natur. Die Kinder verbringen dort einen Großteil ihrer Freizeit im Freien mit ihren Freunden, Freundinnen und Geschwistern beim Spielen, Herumtoben und Klettern. Die SARIAS Stiftung erfuhr von einer Mittelschule in Şanlıurfa, im Südosten der Türkei, an der die Schuhe einiger Schülerinnen und Schülern in den Klassen 5 bis 8 vom vielen Fußballspielen, Klettern und Toben in der teils rauen Natur gelitten haben. Es fehlte ihnen daher an intaktem und jahreszeitgerechtem Schuhwerk für den Schulweg und den Unterricht. Im Januar 2021 ließ die SARIAS Stiftung daher von Verantwortlichen vor Ort den Bedarf bestimmen und konnte auf diesem Wege 45 Paar Kinderschuhe an die Mehmet Akif Ersoy Mittelschule schicken. 15 Mädchen und 30 Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren bekamen jeweils ein neues, warmes Paar Schuhe. Von Größe 34 bis Größe 41 war alles dabei und die Kinder haben sich sehr gefreut ihre alten Schuhe gegen neue Schuhe zu wechseln. 

Schönen Valentinstag!

Schönen Valentinstag!

Schönen Valentinstag!

Weltweit wird heute der Tag der Liebenden gefeiert. Doch woher kommt dieser Tag? Denn das Brauchtum zum Valentinstag ist schon alt. Und woher hat der Valentinstag eigentlich seinen Namen?

Beides könnte mit dem heiligen Valentin zu tun haben. Es heißt nämlich, dass der italienische Bischof Valentin von Terni, der im dritten Jahrhundert nach Christus gelebt haben soll, verliebten Paaren Blumen aus seinen Klostergärten geschenkt haben soll. Außerdem habe er Verliebte christlich getraut. Einer Sage nach habe das dem Kaiser Claudius missfallen und er habe ihn am 14. Februar 269 enthaupten lassen. Der genaue Todestag des Heiligen Valentin ist jedoch nicht bekannt. Es wird vermutet, dass die Katholische Kirche den Todestag von Bischof Valentin mit einem Feiertag im alten Rom verbunden hat. Damals wurde Mitte Februar ein Feiertag zu Ehren von Juno, der Göttin der Ehe und der Geburt, gefeiert. Frauen erhielten an diesem Tag Blumen als Geschenk. Dieser Brauch überlebte. Es ist jedoch auch vorstellbar, dass die uns bekannten Valentinstagsbräuche auf den Minnegesang und die Liebeslyrik zurück zu führen sind. Doch unabhängig davon, wo die Ursprünge des Valentinstag und seiner Brauchtümer liegen:

Die SARIAS gemeinnützige Stiftungs AG wünscht Ihnen einen schönen Valentinstag!